Barbara Tuchman: Die Torheit der Regierenden

 Die Redewendung “Die Torheit der Regierenden” geht auf das berühmte Buch der amerikanischen Historikerin Barbara Tuchman mit dem Originaltitel “The March of Folly” (deutsch: “Die Torheit der Regierenden”) zurück. Tuchman untersucht darin, warum Regierungen und Herrscherinnen und Herrscher oft gegen ihre eigenen Interessen handeln – also politisch unvernünftig agieren, obwohl sie eigentlich klüger entscheiden könnten. Die Zeit +2

Ein zentrales Beispiel ist der Untergang Trojas: Die Trojaner ließen sich durch das hölzerne Pferd täuschen, obwohl sie es eigentlich hätten ablehnen müssen – ein klassischer Fall von kollektiver Selbsttäuschung und politischer Fehlentscheidung. Tuchman analysiert in ihrem Werk weitere historische Beispiele, darunter die Korruption und Amoralität der Päpste vor der Reformation sowie das Scheitern der USA im Vietnamkrieg. Wikipedia +4

Ihr Kernargument: “Politisches Handeln wider das eigene Interesse” – also Handlungen, die trotz besserer Alternativen zu Katastrophen führen. Die Zeit +

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