Droht im Westjordanland eine "Auslöschung" der Palästinenser?
In der aktuellen deutschsprachigen Berichterstattung, von Menschenrechtsorganisationen sowie in der völkerrechtlichen Debatte wird der Begriff „Auslöschung“ im Kontext des Westjordanlands meist in einer bestimmten Bedeutung verwendet: Es geht dabei weniger um eine physische Massenvernichtung (wie sie oft im Zusammenhang mit Gaza diskutiert wird), sondern um die systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen, Vertreibung und die schleichende oder faktische Annexion des Gebiets. Hier sind die zentralen Aspekte, wie diese Situation von Organisationen und Medien auf Deutsch beschrieben wird, gestützt auf Belege: 1. Berichte über „ethnische Säuberung“ und Vertreibung Prominente Menschenrechtsorganisationen sprechen im Zusammenhang mit dem Westjordanland von einer gezielten Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung. B’Tselem (israelische Menschenrechtsorganisation): Beschreibt die Situation als ein staatliches Projekt. Das Ziel sei es, Palästinenser in immer kleinere, isolier...