Leihmutter Kim Cotton
Kim Cotton ist eine zentrale Figur in der Geschichte der Leihmutter schaft in Großbritannien. Sie wurde 1985 als erste kommerzielle Leihmutter des Vereinigten Königreichs bekannt („Baby Cotton“). Ihre Geschichte führte damals zu einer enormen medialen Debatte und prägte die Gesetzgebung maßgeblich. Die wichtigsten Stationen im Überblick 1985 – „Baby Cotton“: Cotton, damals bereits zweifache Mutter, trug gegen eine Aufwandsentschädigung von rund 6.500 Pfund ein Kind für ein US-amerikanisches Paar aus. Das Ereignis löste eine enorme Medien- und Rechtsdebatte im UK aus. Das Baby wurde vorübergehend unter Vormundschaft gestellt, bevor die Wunscheltern es mitnehmen durften. Gesetzesänderung (Surrogacy Arrangements Act 1985): Als direkte Reaktion auf ihren Fall verbot die britische Regierung jegliche kommerzielle Vermittlung und Bezahlung von Leihmüttern über reine Aufwandsentschädigungen hinaus. 1988 – Gründung von COTS: Um zukünftigen Leihmüttern und Wunscheltern eine O...