Fremdenfeindlichkeit in Südafrika
Die Fremdenfeindlichkeit (Xenophobie) in Südafrika hat eine lange, schmerzhafte Geschichte und spitzt sich aktuell (Mitte 2026) dramatisch zu. Migranten aus anderen afrikanischen Ländern wie Malawi, Simbabwe, Nigeria, Ghana und Mosambik erleben derzeit eine massive Welle der Anfeindung, die zu einer regelrechten Fluchtbewegung führt. Hier sind die zentralen Treiber, die aktuelle Lage und die tieferen Ursachen im Überblick. Die aktuelle Lage (Sommer 2026) In den letzten Monaten hat sich die Situation vor allem in den Ballungsräumen Johannesburg, Durban und Kapstadt extrem verschärft. Bürgerwehren und migrationsfeindliche Bewegungen (wie Operation Dudula oder die neue Gruppierung March and March unter Führung von Jacinta Ngobese-Zuma) machen gezielt Jagd auf Menschen, die sie für "illegale Einwanderer" halten. Gewalt und Vertreibung: Es kam landesweit zu Brandanschlägen auf von Migranten geführte Geschäfte, zu Vertreibungen aus Wohnungen und zu mehreren tödlichen Angriffen...