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Die Republik Kongo will feststellen, welche Bodenschätze im Kongo liegen. Dafür notwendige Karten liegen in Belgien in einem Archiv. Der Streit geht um das Recht auf die Auswertung der Daten der Karten

Das ist ein hochaktueller und faszinierender Fall, der im Kern die Demokratische Republik Kongo (oft als DR Kongo bezeichnet, die ehemals belgische Kolonie, im Gegensatz zur kleineren Republik Kongo/Kongo-Brazzaville) betrifft. Der Konflikt hat sich in jüngster Zeit massiv zugespitzt, weil es dabei nicht mehr nur um historische Aufarbeitung geht, sondern um Milliardenwerte und modernste Künstliche Intelligenz (KI) . Hier ist die Struktur dieses Konflikts und worum genau gestritten wird: Der Schatz im Archiv Im Königlichen Museum für Zentralafrika (auch bekannt als AfricaMuseum ) in Tervuren bei Brüssel lagert ein gigantischer geologischer Schatz aus der Kolonialzeit (1885–1960). Dazu gehören: Über 25.000 historische geologische Karten Rund 264.000 Luftaufnahmen Unzählige Bohrprotokolle, Expeditionsberichte und über 160.000 Gesteinsproben Warum sind diese alten Papiere heute so wertvoll? Die belgischen Kolonialherren haben damals nur Minen ausgebeutet, die extrem hochgradige Vorkomme...

"Der lange Arm des Kaiserreichs" FR 17.6.2026

  "Der lange Arm des Kaiserreichs" FR 17.6.2026 Unter dieser Überschrift ( „Der lange Arm des Kaiserreichs“ ) wird in der historischen und politischen Debatte meistens untersucht, wie tief die Strukturen, Denkmuster oder gar juristischen und kolonialen Altlasten des Deutschen Kaiserreichs (1871–1918) in unsere heutige Zeit hineinreichen. Da es sich hierbei um ein tagesaktuelles Zitat oder einen Artikel aus der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau (FR) vom 17. Juni 2026 handelt, bezieht sich der Text sehr wahrscheinlich auf einen der folgenden aktuellen Schwerpunkte: Der koloniale Schatten: Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen (wie in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia) und die Rückgabe von Raubkunst. Hier wird oft vom „langen Arm“ gesprochen, wenn es um anhaltende globale Ungleichheiten oder ungelöste Entschädigungsfragen geht. Reichsbürger und Staatsverweigerer: Ein aktueller Bezug zu den anhaltenden Prozessen gegen Gruppierungen, die die Bund...

Wie unterschied man in der Zeit der Teilung die Postleitzahlen von DDR und BRD?

  Das Thema Postleitzahlen während der deutschen Teilung ist ein faszinierendes Stück Alltagsgeschichte. Tatsächlich hatten sowohl die BRD als auch die DDR ab den 1960er Jahren ein vierstelliges Postleitzahlensystem – allerdings völlig unabhängig voneinander. Da die DDR-Post bei ihrer Reform 1965 keine Rücksicht auf die Bundesrepublik nahm, kam es zu rund 800 Doppelungen. So hatte beispielsweise Bonn im Westen die gleiche Postleitzahl wie Weimar im Osten (5300). Auch Hannover und Magdeburg teilten sich die 3000. Damit die Post im grenzüberschreitenden Verkehr trotzdem richtig ankam, gab es klare Regeln, die sich im Laufe der Jahre veränderten. Die Kennzeichnung im innerdeutschen Postverkehr Um Briefe und Pakete korrekt zuzustellen, mussten Absender den Postleitzahlen bestimmte Länderkennzeichen voranstellen: Von West nach Ost (BRD -->DDR): Bis 1974 empfahl die Bundespost, der DDR-Postleitzahl ein „DDR-“ voranzustellen (z. B. DDR-5300 Weimar ). Ab 1976 wurde dies offiziell im ...

In welchem Zeitraum wurde bei den deutschen Postleitzahlen für die DDR ein X vor die Postleitzahl gesetzt?

  Die deutschen Postleitzahlen der DDR erhielten ab dem 1. Juli 1990 ein „X“ vorangestellt, um sie von den Postleitzahlen der Bundesrepublik Deutschland zu unterscheiden. Diese Regelung galt nur für einen Übergangszeitraum von etwa einem halben Jahr . Ab dem 1. Januar 1991 wurden die Postleitzahlen der DDR dann vollständig durch das neue, einheitliche fünfstellige Postleitzahlensystem für Gesamtdeutschland ersetzt. Das „X“ wurde also nur temporär verwendet. Zusammenfassung: 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 1990: DDR-Postleitzahlen mit vorangestelltem „X“ Ab 1. Januar 1991: Einheitliches fünfstelliges Postleitzahlensystem für ganz Deutschland

Was ist die heutige gängige Bezeichnung von Czernowitz-Jasowka in der Nähe des Ob in Kempowski Echolot?

 In Walter Kempowskis kolossalem Werk Das Echolot wird der Ort Czernowitz-Jasowka (oft im Zusammenhang mit Lagern oder Deportationen erwähnt) heute unter dem Namen Asino (russisch Асино) geführt. Der Ort liegt in der Oblast Tomsk in Sibirien, unweit des Flusses Tschulym (einem großen Nebenfluss des Ob). Der historische Hintergrund Während des Zweiten Weltkriegs und der stalinistischen Repressionen war die Region um Asino ein berüchtigter Knotenpunkt des GULAG-Systems (speziell des Tomsk-Asino-Lagers oder Asinlag ). Dorthin wurden unter anderem Hunderttausende Menschen deportiert, darunter viele Wolgadeutsche sowie Menschen aus den baltischen Staaten und den von der Sowjetunion annektierten Gebieten wie der Bukowina (deren Hauptstadt zufälligerweise das bekanntere, ukrainische Czernowitz ist, was in historischen Dokumenten und Briefen im Echolot herkunftsbedingt manchmal zu Namensübertragungen oder doppelten Ortsbezeichnungen führte). Heute ist Asino eine kleine Stadt und da...

Nigeria sichert als erstes afrikanisches Land wichtige historische, kulturelle und literarische Aufzeichnungen

  Inhalt auf Deutsch https://www.theguardian.com/global-development/2026/mar/17/arctic-world-archive-nigeria-history-culture-svalbard Hier ist eine ausführliche Zusammenfassung des Artikels vom 17. März 2026 aus The Guardian : Worum geht es? Der Artikel beschreibt, wie Nigeria als erstes afrikanisches Land wichtige historische, kulturelle und literarische Aufzeichnungen tief unter dem arktischen Permafrostboden auf der norwegischen Inselgruppe Svalbard (Spitzbergen) einlagert. Am 27. Februar 2026 wurden die Daten in das sogenannte Arctic World Archive (AWA) eingebracht, um sie für zukünftige Generationen vor dem Verlust zu schützen. Was ist das Arctic World Archive (AWA)? Das Konzept: Inspiriert vom nahegelegenen "Svalbard Global Seed Vault" (dem globalen Saatgut-Tresor für den Katastrophenfall) wurde das AWA 2017 von einer norwegischen Technologiefirma gegründet. Es fungiert als eine Art "Gedächtnis der Menschheit". Der Ort: Es befindet sich 300 Meter tief im In...

Max Hesses neue Leipziger Klassiker-Ausgaben

 Bei „Max Hesses neue Leipziger Klassiker-Ausgaben“ handelt es sich um eine sehr bekannte, um das Jahr 1900 (ca. 1895–1910) erschienene Buchreihe des Max Hesse Verlags (später Hesse & Becker ) in Leipzig. Diese Ausgaben zielten darauf ab, die Werke bedeutender deutscher und europäischer Autoren als dekorative, aber erschwingliche Hausbibliothek für das Bildungsbürgertum zugänglich zu machen. Typische Merkmale der Reihe Wer antiquarisch auf diese Bücher stößt, erkennt sie meist sofort an ihrem charakteristischen Äußeren: Prachteinbände: Häufig in rotem, grünem oder blauem Original-Leinen gebunden. Reiche Ornamentik: Die Cover und Buchrücken sind oft aufwendig mit historisierenden Mustern, floralen Jugendstilelementen oder Blind- und Goldprägungen verziert. Kompaktes Format: Meist als handliche Oktavbände ( 8° ) herausgegeben, oft wurden auch mehrere Bände (z. B. 6 Bände in 3 Büchern) zusammengebunden, um Platz und Kosten zu sparen. Schnitt: Häufig mit marmoriertem oder far...