Hartmut Rosa: „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“
In „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ entwickelt der Soziologe Hartmut Rosa eine Theorie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Menschen eine gute, erfüllende Beziehung zur Welt aufbauen können – insbesondere in einer Zeit der Beschleunigung, Entfremdung und zunehmenden Unverfügbarkeit von Welt. Kernidee: Resonanz als Weltbeziehung Rosa definiert Resonanz als einen Beziehungsmodus , in dem Subjekt und Welt in einen wechselseitigen Schwingungsprozess treten. Es geht nicht um Kontrolle oder Besitz, sondern um eine offene, responsive Haltung , die es ermöglicht, von der Welt „berührt“ zu werden und selbst auf sie einzuwirken. Resonanz entsteht dort, wo Menschen echte Begegnungen erleben – sei es in Beziehungen, Natur, Kunst, Politik oder Arbeit www.deutschlandfunkkultur.de www.boell.de . Gegenentwurf: Schweigen und Entfremdung Rosa diagnostiziert unsere moderne Gesellschaft als eine, die durch Beschleunigung, Rationalisierung und Entfremdung geprägt ist. In di...