Wie kam es dazu, dass Gorillas in Ruanda eigene Bankkonten haben und wozu soll das gut sein?
Dass Gorillas in Ruanda vereinzelt eigene „Bankkonten“ bzw. digitale Geldbörsen (Digital Wallets) besitzen, ist kein Mythos, sondern Teil eines neuartigen Pilotprojekts zur Biodiversitätsfinanzierung. Hinter diesem ungewöhnlichen Ansatz steckt eine Initiative zur Finanzierung von Naturschutz: 1. Die Idee hinter „Interspecies Money“ Klassischer Naturschutz hängt stark von Schwankungen im Tourismus oder von staatlichen Fördergeldern ab. Um den Arten- und Naturschutz unabhängig und nachhaltig zu finanzieren, entwickelte die Organisation Tehanu * in Zusammenarbeit mit dem ruandischen Finanzministerium und dem Rwanda Development Board das Konzept des artübergreifenden Geldes ( Interspecies Money ). *vergleiche Tehanu Den Tieren wird ein ökonomischer Eigenwert zugeschrieben: Basierend auf ihrem Beitrag zum Ökosystem und ihrem Tourismuswert schätzten Experten den Wert eines einzelnen Berggorillas im Volcanoes National Park auf etwa 3, 55 Millionen US-Dollar. 2. Wie die „Goril...