Thiel
Packer beschreibt Thiels Geschäftspraktiken und Philosophie weniger als bloße Erfolgsgeschichte, sondern vielmehr als Ausdruck einer tiefen Skepsis gegenüber demokratischen Institutionen. Hier sind die zentralen Punkte, die Packer über Thiels Vorgehen und Weltanschauung berichtet: 1. Das Streben nach Monopolen Packer beleuchtet Thiels Überzeugung, dass Wettbewerb etwas für Verlierer sei. Thiel wird so dargestellt, dass er gezielt Unternehmen (wie PayPal) aufbaute, die darauf ausgelegt waren, Märkte zu dominieren und Konkurrenz auszuschalten. In der Welt von Thiel geht es nicht um schrittweise Verbesserung, sondern um die Schaffung von etwas völlig Neuem, das eine Monopolstellung einnimmt. 2. Libertäre Ideologie und Staatsfeindlichkeit Packer beschreibt Thiels tiefe Frustration über die Trägheit des Staates und der Gesellschaft. Seine Geschäftspraktiken sind oft von dem Versuch geprägt, staatliche Kontrolle zu umgehen: Seasteading: Thiel investierte in Projekte, die schwimmende ...