Flucht nach Ceuta
Die Ereignisse an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta betreffen dramatische Fluchtversuche über den Seeweg. 1. Todesopfer unter den Schwimmenden Die genaue Zahl der im Meer Ertrunkenen oder Vermissten lässt sich nur schwer exakt beziffern, da viele Leichen nie geborgen werden oder aufs offene Meer abgetrieben werden. Behörden- und Rettungsdaten zeichnen jedoch ein deutliches Bild: Aktuelle Krisenwelle: Bei der jüngsten massiven Welle von Überquerungsversuchen sprechen Rettungsdienste und internationale Medien von mindestens 57 bestätigten Todesopfern . Viele ertranken bei der Umrundung der Mole am Strand von Tarajal oder kamen im Gedränge an den Grenzanlagen ums Leben. Langzeitentwicklung (2026): Laut der lokalen Guardia Civil und den Behörden von Ceuta wurden allein seit Anfang des Jahres 2026 über 60 Leichen im Küstenbereich der Exklave geborgen. NGO-Schätzungen: Menschenrechtsorganisationen wie Caminando Fronteras gehen von einer noch höher...