Ursula Burkowski

 Ursula Burkowski (1951–2019) war eine deutsche Autorin und Aktivistin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre autobiografischen Berichte über ihre Kindheit und Jugend als Heimkind in der DDR.

Wichtige Stationen und Werke:

  • Biografie: Sie wuchs nach der Flucht bzw. dem Verlassen durch ihre Mutter in Ost-Berlin und verschiedenen Kinderheimen (unter anderem im bekannten Heim „Königsheide“) auf. Ihre dortigen Erlebnisse prägten ihr Leben und ihr späteres Schaffen nachhaltig.

  • Bestseller „Weinen in der Dunkelheit“: Ihr 1992 veröffentlichter Debütroman wurde ein großer Erfolg und schildert eindringlich das oft grausame System und die Härten der Heimerziehung in der DDR. Das Buch ist gleichzeitig der Auftakt zu einer Trilogie (gefolgt u. a. von Es gibt kein Zurück).

  • Engagement: Sie setzte sich unermüdlich für die Rechte von Heimkindern sowie für die politische und gesellschaftliche Aufarbeitung von Unrecht in DDR-Kinderheimen ein. Ab 2016 war sie Mitglied des Lenkungsausschusses für den Fonds „Heimerziehung in der DDR“.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Günter Wallraff in einer psychiatrischen Klinik

Warum kann eine KI keine Werturteile fällen, sondern nur Werturteile zitieren?

Hartmut Rosa: Situation und Konstellation