Hollstein: "Ehrenamt verstehen"

 Bettina Hollstein ist eine deutsche Soziologin, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Ehrenamt auseinandersetzt. In ihren Arbeiten definiert sie Ehrenamt als freiwillige Tätigkeiten, die nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sind, sondern gemeinwohlorientiert sind www.uni-erfurt.de proqua-kms.de. Sie untersucht dabei insbesondere die Motive, Rahmenbedingungen und Wirkungen ehrenamtlichen Engagements in der Gesellschaft www.uni-erfurt.de www.researchgate.net.

Hollstein betont, dass Ehrenamt ein wichtiger institutioneller Mechanismus ist, der nicht nur der Gesellschaft zugutekommt, sondern auch den Engagierten selbst Räume für persönliche Entwicklung, Anerkennung und Netzwerkbildung eröffnet www.researchgate.net www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de.

Erfahrungen und Bewertungen
Ihr Buch „Ehrenamt verstehen“ wird als fundierte Analyse gelobt, die nicht nur die theoretischen Grundlagen des Ehrenamts beleuchtet, sondern auch praktische Empfehlungen für die Förderung und Unterstützung ehrenamtlichen Engagements gibt www.socialnet.de www.amazon.de www.thalia.de. Rezensionen heben hervor, dass Hollsteins Arbeit besonders für die Förderung von Engagement in verschiedenen Zielgruppen relevant ist, darunter auch sozial benachteiligte Menschen www.socialnet.de www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de.

Kontakt und Anmeldung
Falls du direkt mit Bettina Hollstein oder ihrem Team in Kontakt treten möchtest, kannst du dich an die Universität Erfurt wenden, wo sie am Max-Weber-Kolleg forscht und lehrt:

Universität Erfurt (Campus)
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt

Inhaltlich verantwortlich:
Bettina Hollstein
Seiten-ID: 12499
Kontaktseite der Universität Erfurt www.uni-erfurt.de

Fazit
Hollsteins Arbeiten bieten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage, um Ehrenamt nicht nur als gesellschaftliches Phänomen, sondern auch als Chance für persönliche und soziale Entwicklung zu verstehen. Ihr Buch und ihre Forschung sind besonders für alle interessant, die sich mit der Förderung von Ehrenamt beschäftigen oder selbst engagieren möchten.


Handlungstheorie von Hans Joas: Die Kreativität des Handelns: 

1. Situativität 

- Kritik am zielgerichteten Handeln: Zwecke sind nie unabhängig vom Handeln Vergleich zu rationalen Handlungstheorien: › Ökonomische Handlungstheorie: Nutzenorientierung › Normativistische Handlungstheorie: Wertorientierung › Pragmatistische Handlungstheorie: Habituelles Handeln, unterbrochen durch konkrete Probleme, die kreativ gelöst werden 

2. Körperlichkeit: 

Kritik an der Beherrschung des Körpers: Körperlichkeit des Handelns beachten Berücksichtigung von qualitativen Erfahrungen: Emotionen (Motivation), Identitätsbildung, gemeinsame Narrationen, Praktiken Eigensinn des gemeinsamen Tuns, Verbindung mit Wertvorstellungen wie Solidarität, Geselligkeit usw. 

3.Sozialität

Kritik an der Autonomie gegenüber Mitmenschen und Umwelt: Sozialität aller Handlungsfähigkeit berücksichtigen (Resonanztheorie von Hartmut Rosa) Normative Forderungen: › Universalistische Absicht (Sozialität als Rahmen für Wertbildung) › Öffentliche und soziale Reflexion in Diskursen (Partizipation)

Folgen für Engagementförderung:

- Engagement ermöglicht unter bestimmten Bedingungen Resonanzerfahrungen (außeralltägliche Erfahrungen). Diese tragen einen Wert in sich, unabhängig von der Wertschätzung durch andere. Die Ermöglichung solcher Erfahrungen – die letztlich unverfügbar bleiben – ist zentral für die den Wert des Engagements für die Engagierten. - Erfahrungen der Eigensinnigkeit dürfen nicht externen nutzenoder wertorientierten Imperativen untergeordnet werden (unabhängig davon wie gut der Nutzen oder Wert ist). Nutzen und Werte spielen aber im Engagement eine Rolle. (Für Engagement ist es wichtig, nicht dauerhaft gegen seine Interessen und/oder Werte zu handeln.)

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