Auf welches Buch von Schwarz stützte sich Franz Alt "Die 100 wichtigsten Worte Jesu – Wie er sie wirklich gesagt hat"?

 Franz Alt stützte sich bei seinem Buch „Die 100 wichtigsten Worte Jesu – Wie er sie wirklich gesagt hat“ (sowie bei dem vorausgegangenen Band „Was Jesus wirklich gesagt hat“) maßgeblich auf das Lebenswerk des evangelischen Theologen, Sprachwissenschaftlers und Aramäisten Dr. phil. Günther Schwarz (1928–2009).

Das zentrale Kernwerk von Günther Schwarz, aus dem Franz Alt die rekonstruierten Jesus-Worte schöpft, heißt:

„Das Jesus-Evangelium: Wiederherstellung des geistigen Eigentums Jesu“ (erschienen im Ukkam-Verlag, gemeinschaftlich herausgegeben und weitergeführt mit seinem Sohn Jörn Schwarz).

Der Hintergrund der Zusammenarbeit

Günther Schwarz verbrachte rund 50 Jahre damit, die griechischen Texte des Neuen Testaments in Jesu tatsächliche Muttersprache – das Altaramäische – zurückzübersetzen. Seine These war, dass die Worte Jesu im aramäischen Original eine feine, poetische Versform besaßen. Er stufte nur jene Sätze als authentisch ein, die sich fehlerfrei und ohne logische Brüche in diesen aramäischen Reim- und Rhythmusaufbau zurückführen ließen.

Franz Alt greift diese textkritischen Rückübersetzungen in seinen Büchern auf, um zu zeigen, wie viele vermeintliche Aussagen Jesu durch die jahrhundertelangen Übersetzungswege (Aramäisch → Griechisch → Latein → Deutsch) verfälscht, verschärft oder im Sinn verdreht wurden (wie beispielsweise beim Vaterunser oder der Bergpredigt).

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