Sind in Bonsels "Die Biene Maja" Spuren von Bonsels Wertschätzung der NSDAP zu erkennen?
Waldemar Bonsels, der Autor von „Die Biene Maja“, zeigt in seinem Werk und seiner Biografie durchaus Spuren von Nähe zur NSDAP und antisemitischen Einstellungen, auch wenn er kein Mitglied der Partei war.
Bonsels publizierte mehrfach antisemitische Stellungnahmen und passte sich in gewisser Weise der NS-Ideologie an. Er zeigte Sympathien für nationalsozialistisches Gedankengut, was sich auch in der Interpretation seiner Werke widerspiegelt. So wird etwa die Bienenkönigin in „Die Biene Maja“ als eine Art Herrscherin dargestellt, was im Kontext der NS-Ideologie als Symbol für ein „Herrenvolk“ gedeutet werden kann www.wienerzeitung.at www.stormarnlexikon.de .
Seine Bücher (mit Ausnahme von „Die Biene Maja“) wurden 1933 bei den Nazi-Bücherverbrennungen verbrannt, was allerdings nicht zwangsläufig gegen eine gewisse ideologische Nähe spricht. Nach dem Krieg wurde Bonsels als ein „Chamäleon“ beschrieben, der sich opportunistisch an das NS-Regime anpasste, ohne offen politisch gegen dieses aufzutreten www.welt.de literaturkritik.de .
Es gibt Berichte, dass Bonsels antisemitische Positionen vertrat und diese auch in der Presse publizierte. Dies lässt sich als eine Form von Wertschätzung oder zumindest Akzeptanz der NS-Ideologie interpretieren, auch wenn er nicht formell der Partei beitrat www.stormarnlexikon.de www.n-tv.de .
Insgesamt zeigt die historische Forschung, dass Bonsels' Werk und Haltung nicht frei von problematischen Bezügen zur NS-Zeit sind. Seine „Biene Maja“ wurde zwar nicht explizit als NS-Propaganda genutzt, doch die ideologischen Spuren und Bonsels' persönliche Haltung lassen sich nicht völlig entkoppeln von der Zeit und ihren Ideologien www.reddit.com moopenheimer.com .
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