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Ulrike Herrmann: Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet

  „Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ ist das im März 2026 erschienene Sachbuch der Wirtschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann (taz). Nach ihrem Erfolg mit „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) widmet sie sich hier der Geopolitik und analysiert, warum ökonomische Faktoren oft das entscheidende Zünglein an der Waage zwischen diplomatischem Dialog und militärischer Aggression sind. Kernargumente und Thesen Herrmann bricht mit der rein historisch-politischen Analyse von Konflikten und stellt die Ökonomie als zentrales Machtinstrument ins Zentrum: Waffen kosten Geld: Der banalste, aber oft unterschätzte Punkt ist die Finanzierbarkeit. Geld ist die „Waffe aller Waffen“. Herrmann zeigt auf, wie Kriege nicht nur durch Soldaten, sondern durch die Fähigkeit, eine Kriegswirtschaft aufrechtzuerhalten, entschieden werden. Russlands Schicksal: Sie analysiert, dass Putin durch den Ukraine-Krieg sein Reich ökonomisch ruiniert. Allerdings w...